Klare Absage für eine Fusion der Krankenhäuser

Wahlkreis

„Und täglich grüßt das Murmeltier“ – so kommentierte der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Sebastian Hutzenthaler die neuerlichen Rufe aus der Stadtratspolitik nach einer Fusion der beiden Krankenhäuser in der Stadt Landshut.

Im Rahmen ihrer Fraktionssitzung bekräftigten die Sozialdemokraten aus dem Landkreis Landshut, das bisherige Vorgehen: „Verstärkte Kooperationen von LAKUMED und Klinikum ja, wenn es die medizinische Versorgung der Menschen in der Stadt und im Landkreis verbessert, Fusion nein.“

„Wir haben drei hervorragend aufgestellte Krankenhäuser, die unterschiedliche Kompetenzen haben und die medizinische Versorgung in der Fläche unseres Landkreises sichern“, machte Ruth Müller, MdL deutlich, die seit nahezu 24 Jahren im Verwaltungsrat von LAKUMED ehrenamtlich tätig ist.

In Vilsbiburg wird beispielsweise neben den Spezialbereichen wie Endoprothetik,  Schilddrüsenchirurgie und weiterer Bereiche, in denen das Haus zu den zertifizierten Spitzenkliniken in Deutschland gehört,  eine Notfallversorgung rund um die Uhr und eine medizinische Grundversorgung in beispielsweise in der Inneren Medizin und der Chirurgie geleistet, führte der Vilsbiburger Verwaltungsrat Hans Sarcher aus.

Die Schlossklinik Rottenburg ist für den nördlichen Landkreis mit der Anschluß-Reha nicht nur ein attraktiver Arbeitgeber, sondern mit dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) mittlerweile ein wichtiger Stützpunkt der Grundversorgung in der Region. Nicht zuletzt genießt die Geriatrie, die als erste in Bayern in dem alten Wasserschloss errichtet wurde, höchste Akzeptanz in der Bevölkerung.

„Wenn in unserer Region Kapazitäten abgebaut werden, verschlechtert sich die Situation der Bevölkerung. Und das können wir uns in einer Zuzugsregion nicht leisten“, machte Fraktionsvorsitzender Sebastian Hutzenthaler eine klare Ansage.

Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller berichtete, dass man sich als SPD im Bayerischen Landtag schon lange für eine Erhöhung der staatlichen Investitionen stark mache.

Einig war man sich, dass Krankenhäuser zur Daseinsvorsorge gehören und am besten in der kommunalen Hand aufgehoben seien. „Mit Krankenhäusern muss man kein Geld verdienen“, so die einhellige Meinung der Sozialdemokraten. Denn bei privaten Investoren stehe eine Spezialisierung auf wirtschaftlich attraktive Leistungen im Mittelpunkt und nicht das Interesse auf dem Erhalt einer wohnortnahen medizinischen Grundversorgung. „Wer ohne Not von `Fusionen` spricht, verunsichert sowohl die Belegschaft als auch die Bevölkerung“, zeigte sich Christel Engelhard über den Vorstoß aus der Stadt verärgert. Kooperationen in der Zusammenarbeit beispielsweise in den Bereichen Labor und Pathologie, Fort- und Weiterbildungen seien durchaus sinnvoll und auch ohne langwierige Fusionsverhandlungen gewünscht und durchführbar.

 

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