Mit Leidenschaft an die Themen

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SPD nominiert Landtagsabgeordnete Ruth Müller zur Landratskandidatin

Landkreis. Ruth Müller ist der Shooting-Star der SPD im Landkreis Landshut. Bei der Kreiskonferenz in Neufahrn kündigten die Genossen die Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende als Kandidatin für das Amt des Landrats an. Von 30 Delegierten gaben 28 – bei zwei Enthaltungen – der Politikerin ein Votum. Von Ralf Gengnagel Sie ist evangelisch, Sozialdemokratin in Bayern, und will gegen den amtierenden Landrat Peter Dreier bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 als Landratskandidatin antreten: „Optimistisch – oder einfach nur mutig?“, wollte Moderatorin Bianca Marklstorfer wissen, die bei der Nominierungsversammlung die Kandidatin in einem Gespräch interviewte.

„Es ist sicherlich keine gmahte Wiesn, aber als Evangelische und mit dem Namen Ruth in Niederbayern, war es nie leicht“, schmunzelte Müller und gab zu verstehen, dass es das Normalste der Welt sei, als Politiker in der Demokratie Verantwortung übernehmen zu wollen. „Wer für Kommunalpolitik kandidiert, will dazu beitragen, die Lebensumstände der Menschen zu gestalten und zu verbessern, das ist eine ursozialdemokratische Aufgabe“, betont Müller. Mit 22 Jahren zündete der „politische Funke“ Als sie im Jahr 1989 mit Freundinnen im Urlaub in Ungarn unterwegs war, bekam sie als 22-Jährige hautnah mit, wie DDR-Bürger kurz vor dem Mauerfall in der Botschaft saßen und einfach nur raus wollten. „Das war der Moment, der mich politisiert hat“, erzählt Müller. Freiheit, Frieden und Demokratie dürften nie als Selbstverständlichkeit angesehen werden. „Das hat mich bewegt und deshalb wollte ich Politik selbst mitgestalten.“ Das macht sie inzwischen seit 29 Jahren – davon 24 Jahre im Kreistag. Als Gemeinderätin in ihrem Ort Pfeffenhausen, als SPD-Kreisvorsitzende, Landtagsabgeordnete – und natürlich als Landrätin – gehe es immer darum, konkrete Ideen umzusetzen, den Landkreis positiv mitzugestalten und mit den Bürgern eng in Kontakt zu bleiben. Hauptzutat für das Rezept ihres Antriebs sei die Leidenschaft. „Die kommt mit den Themen“, erklärt sie, weil es immer Fragen und Probleme geben werde, die Menschen ansprechen, und um die man sich kümmern müsse, damit etwas besser oder anders werden kann. Darum freue sie sich auf einen spannenden Wahlkampf, und gehe „mit Zuversicht in eine neue Zeit“. Landrätin für alle Menschen Parteifreund Sebastian Hutzenthaler brachte die Nominierung von Ruth Müller auf eine einfache Formel: „Bekannt, beständig, beliebt – also wählbar für alle.“ Schon deshalb habe die Kreisvorstandschaft ohne Gegenstimme beschlossen, Ruth Müller als Landratskandidatin vorzuschlagen. Sie sei für das Amt die beste und chancenreichste Kandidatin innerhalb SPD. „Ruth ist kommunalpolitisch erfahren und kompetent, wie nur wenige derzeit amtierende Kreisräte“, findet Hutzenthaler. „Wer Landrat werden will, braucht politische Erfahrung.“ Ermutigende Worte fand Vincent Hogenkamp von der Stadt Landshut, der zugleich Unterbezirks-Vorsitzender der SPD in der Region Landshut ist. „Kommunalwahlen sind Personenwahlen. Auch wenn es bundes- und landespolitisch gerade schlecht läuft, können wir hier das Ding gut rumdrehen“, folgert Hogenkamp. Dazu brauche es einen guten und engagierten Wahlkampf.

Text: Landshuter Zeitung

 

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